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29 September 2011
Blockheizkrafttechnologie von GE senkt Energiekosten und Emissionen in britischen Krankenhäusern
- London Technology Tour veranschaulicht, wie Technologien von GE die Energiesicherheit der Stadt, sowie andere Verbesserungen im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012 in London unterstützen.
- Guy’s Hospital und St. Thomas Hospital setzen ecomagination-zertifizierte Jenbacher Blockheizkraftwerke ein, um zuverlässig Strom und Wärme zu erzeugen.
- Blockheizkraftwerke tragen dazu bei, die jährlichen CO²-Emissionen des Guy's and St. Thomas' NHS Foundation Trust um nahezu 11.300 Tonnen zu reduzieren und über £1,5 Millionen Pfund an Energiekosten einzusparen.
- Blockheizkraftwerkinitiative des Trusts im Vorfeld mit dem „Mayor of London’s Green 500 Platinum Award“ für Reduzierung von CO²-Emissionen ausgezeichnet
LONDON—29. September 2011— Im Zuge der Bemühungen des Vereinigten Königreiches, die zunehmend strikten EU-Energieeffizienzstandards zu befolgen, setzen zwei der ältesten und bedeutendsten Krankenhäuser Londons, beide betrieben vom Guy's and St. Thomas' NHS Foundation Trust, Blockheizkraftwerketechnologie (BHKW) – auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) genannt - von GE‘s (NYSE:GE) Gasmotorensparte ein, um ihre Energiekosten und Treibhausgasemissionen deutlich zu senken.
Die vor Ort installierten Jenbacher Blockheizkraftwerke im Guy’s Hospital und im St. Thomas Hospital wurden diese Woche als Teil der “London Technology Tour” von GE präsentiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, wie Technologie sowohl die Energiesicherheit der Stadt fördern, als auch andere lokale Verbesserungsprojekte für die Olympischen Spiele 2012 in London unterstützen kann. Der Guy’s und St. Thomas NHS Foundation Trust ist eine der größten Krankenhausorganisationen des Landes.
Das Guy's Hospital beheimatet die „King's College London School of Medicine and Dentistry” und ist mit 34 Stockwerken das höchste Krankenhaus der Welt. Das St. Thomas Hospital ist eines der bekanntesten Krankenhäuser Londons und beheimatet das Florence Nightingale Museum. Die zwei Standorte beschäftigen 10.000 Mitarbeiter und versorgen jährlich über 850.000 Patienten.
Der Trust hat 2009 das mit Erdgas betriebene Jenbacher Blockheizkraftwerk im Guy’s Hospital und im St. Thomas Hospital installiert, um Energiekosten zu senken und negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Die beiden Blockheizkraftwerke nutzen jeweils einen drei-Megawatt (MW) starken und ecomagination zertifizierten Jenbacher J620 Gasmotor, der die Krankenhäuser vor Ort kosteneffektiv und verlässlich mit Strom und Wärme versorgt.
Der Trust hat einen Zuschuss von zehn Millionen Pfund aus dem Energie- und Nachhaltigkeitsfond des Gesundheitsministeriums in Anspruch genommen, um die Blockheizkraftwerke zu installieren. Die Systeme haben bereits bewiesen, dass sie die ursprüngliche Investition wert waren. Seit ihrer Inbetriebnahme haben die beiden Blockheizkraftwerke dem Trust geholfen, die CO2-Emissionen der Krankenhäuser um nahezu 11.300 Tonnen pro Jahr zu senken und dabei jährlich mehr als £1,5 Millionen an Energiekosten einzusparen – genug um die Stadt Newcastle eine Woche lang mit Energie zu versorgen.
“Die erfolgreiche Installation der Jenbacher Blockheizkraftwerke von GE ist ein wichtiger Schritt für unser generelles Anliegen, die Klimabilanz zu verbessern”, sagt Alexandra Hammond, Sustainability-Manager für den Guy's und St. Thomas' NHS Foundation Trust. “Es scheint angemessen, dass zwei der führenden Uni-Kliniken Londons ebenfalls dabei helfen, die Öffentlichkeit über die Vorteile von Blockheizkraftwerken zu informieren, um bei der Durchsetzung unserer Umwelt- und Unternehmensziele zu helfen.”
Der Trust hat die Blockheizkraftwerke installiert, nachdem klar wurde, dass deutliche Schritte nötig sind, um die Effizienz der Krankenhäuser zu steigern. 2004 hat der Trust noch etwa £10 Millionen jährlich für Energie ausgegeben – und dieser Posten wuchs mit steigenden Energiekosten rapide an.
“Es wurde schnell klar, dass die Jenbacher Blockheizkraftwerktechnologie von GE sowohl im Hinblick auf die Kostensenkung wie auch die Reduzierung von CO²-Emissionen die effektivste Wahl war”, sagte Hammond. “Die Vorteile für uns waren erheblich. Das Projekt ist dabei, sich durch die niedrigeren Energierechnungen zu amortisieren, und die Blockheizkraftwerke haben die CO²-Emissionen in einem Maß reduziert, das dem jährlichen Ausstoß von 3.500 PKWs entspricht.”
Die im Vereinigten Königreich ansässige Clarke Energy Ltd., ein international führender Projektentwickler für alternative Energien und Vertriebspartner der Jenbacher Gasmotoren von GE in Großbritannien, hat die Blockheizkraftwerke in den Londoner Krankenhäusern installiert. Die Einheiten decken den gesamten Wärme- und Warmwasserbedarf der Krankenhäuser im Sommer ab und die Hälfte des Bedarfs im Winter. Zudem generieren die Blockheizkraftwerke etwa die Hälfte des Strombedarfs der Krankenhäuser.
“Wir freuen uns darüber, mit dem Guy’s und St. Thomas NHS Foundation Trust zusammenzuarbeiten und so zeigen zu können, wie Gasmotoren von GE den zunehmend diversen Kunden aus der Industrie dabei helfen können, vor Ort ihre eigene Energie zu erzeugen und ihre Umwelt- und Energieeffizienzziele erreichen”, sagte Rafael Santana, President und CEO der Gasmotorensparte von GE Energy.
Europaweit erwägen mehrere Krankenhäuser wie das Guy’s und das St. Thomas Hospital den Einsatz von Blockheizkraftwerk-Lösungen, um Stromausfällen vorzubeugen und so die Energiesicherheit vor Ort sowie die Patientenvorsorge zu verbessern. In anderen Teilen Londons werden Jenbacher Gasmotoren von GE und andere fortschrittliche Energietechnologien eingesetzt, um der Stadt dabei zu helfen, sich auf die Olympischen Spiele und die darauf folgenden wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten vorzubereiten. Zu diesen anderen Energieinitiativen von GE im Rahmen der Olympischen Spiele 2012 in London zählen:
- Bereitstellung der ecomagination zertifizierten Jenbacher Blockheizkraftwerktechnologie, um zwei innovative, mit Erdgas und Biomasse betriebene Energiezentren zu unterhalten, die in den Olympic Park und in Stratford City integriert werden. Die Zentren werden verlässlich und effizient 10 MW Leistung, sowie Wärme und Kühlung für die Olympischen Spiele sowie die Paralympics 2012 in London bereitstellen. Speziell werden die Energiezentren das „Olympic Delivery Committee“ dabei helfen, ihr Ziel zu erfüllen: Durch die Nutzung erneuerbarer und alternativer Energien die CO2-Emissionen um 20 Prozent gegenüber traditionellen Systemen zu senken. Die Energiezentren werden aber auch über 2012 hinaus neu entwickelte Gebäude und Gemeinden unterstützen.
- Das 2009 eröffnete, erste Smart Grid Centers von GE in Europa im Hauptquartier des Unternehmens in Bracknell. Das neue Smart Grid Center unterstützt die Bemühungen des Vereinigten Königreiches, die Verbraucher bei der effizienteren Nutzung von Energie und bei der Senkung der Kohlenstoffemissionen zu unterstützen. Das neue Center bietet Besuchern erstmals die Möglichkeit, den Weg von der Energieerzeugung bis hin zum Endgerät optisch zu verfolgen. So können Energieversorger, Behörden und Verbraucher die vielen schon heute verfügbaren, drastischen Mittel zum Energiemanagement und zur Verbesserung der Energiebilanz kennenlernen. GE stellt bereits heute Grid-Management-Technologien für 13 der 14 Stromnetzbetreiber in Großbritannien bereit, da die Regierung des Vereinigten Königreiches das Ziel verfolgt, bis 2020 in jedem Haushalt intelligente Messgeräte (sogenannte Smart Meter) zu installieren.
14:37 Veröffentlicht von Boppert in Pressemitteilungen | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per E-Mail verschicken
